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Vorstellung internationaler BIM-Projekte

Die „Faro 3D Conference 2017“

Die "Faro 3D Conference" zeigt, wie sich 3D-Laserscanning als wichtiger Baustein in den BIM-Workflow integrieren lässt.

Die „Faro 3D Conference“ zeigt, wie sich 3D-Laserscanning als wichtiger Baustein in den BIM-Workflow integrieren lässt.
(Foto: Faro)

Die 3D-Erfassung von Gebäuden mit Laserscannern ist heute in der Bau- und Architekturbranche nahezu Standard. Doch stehen Anwender noch immer vor großen Herausforderungen, wenn es darum geht, die gewonnen Daten effizient zu verarbeiten und in den eigenen Workflow zu integrieren. Die Erfahrungen aus internationalen Best-Practice-Beispielen können Teilnehmer der „Faro 3D Conference“ nutzen. Am 27. und 28. April 2017 stehen Experten im Kraftwerk Rottweil Rede und Antwort.

So ist etwa mit Galina Slavova, Geschäftsführerin des dänischen Unternehmens Newbim, eine ausgewiesene BIM-Spezialistin an Bord. Sie hat mit ihrem Unternehmen Projektmodelle entwickelt, mit deren Hilfe es der Bauindustrie leichter gelingt, Building Information Modeling (BIM) als Instrument einzusetzen. Anhand konkreter Anwendungen wird sie zeigen, wie sich das 3D-Laserscanning als wichtiger Baustein in den BIM-Workflow integrieren lässt. Ihr Themenspektrum reicht vom Konzeptionsdesign und Bauüberwachung bis hin zu Sanierungen sowie Facility Management.

Martin Tamke, Professor am Centre for Technology and Architecture (CITA) in Kopenhagen, zeigt in seinem Workshop aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Wirtschaft: beispielsweise wie sich aus Punktwolken automatisiert BIM-Modelle generieren lassen, wie Laserscanner in Verbindung mit anderen Sensoren selbst feinste Strukturen erfassbar machen und wie individualisierbare Tools den Workflow für Anwender leichter gestalten.

Ein besonderes Highlight ist die Präsentation des israelischen Unternehmens Scan3D. Mit Laserscannern von Faro hat der Spezialist für die Dokumentation von Architektur und Kulturschätzen das alte und aktuelle Tel Aviv erfasst und in 3D digitalisiert. Damit werden etwa der alte Hafen von Jaffa sowie das zum UNESCO-Kulturerbe zählende Bialik-Viertel virtuell begehbar. Zudem stehen die Daten für ein zukünftiges 3D-Stadtmodell bereit. Die Experten von Scan3D geben den Konferenz-Teilnehmern einen tiefen Einblick in das Projekt, erläutern die Schritte von der Erfassung über der Datenbearbeitung bis zum 3D-Modell und zeigen Perspektiven für künftige Anwendungen auf.

Einen spannenden Blick in die Zukunft wirft die Keynote von Prof. Dr. Ute Schäfer, Medizinische Universität Graz. 3D-Technologien werden in medizintechnischen Anwendungen bereits heute eingesetzt. Doch bergen die Möglichkeiten des 3D-Drucks ein noch wenig beachtetes Potential, um etwa ganz individuell auf den Patienten angepasste Implantate direkt in den Kliniken herzustellen – dafür braucht es beispielsweise auch intraoperative Imaging-Technologie.

Die Konferenz (www.faro-europe.com/3dconference2017) bietet viel Raum für Netzwerkarbeit und exklusive Informationen zu aktuellen Trends in der Messtechnik und Bildgebungstechnologie. Das Kraftwerk Rottweil bildet den Veranstaltungsrahmen der Konferenzveranstaltung, die in englischer Sprache durchgeführt wird.

 

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