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BIM im Ingenieurbau

Planungsvorteile beim Bürogebäude „Aviatica“

Auf einem ehemaligen Werksgelände in Prag soll ein neues Stadtviertel entstehen. Das Prager Ingenieurbüro Building s.r.o. wurde mit der Planung des Bürogebäudes „Aviatica“ als erstem Bauabschnitt beauftragt. Für das Ingenieurbüro war es das erste BIM-Projekt.

Gängige Praxis in der BIM-basierten Planung ist die Arbeit mit Fachmodellen, etwa für Architektur, Haustechnik und Tragwerksplanung. Hier die Beispiele eines Architektur- und Tragwerksmodells.

Gängige Praxis in der BIM-basierten Planung ist die Arbeit mit Fachmodellen, etwa für Architektur, Haustechnik und Tragwerksplanung. Hier die Beispiele eines Architektur- und Tragwerksmodells.
(Bild: Allplan)

 

Im Stadtteil Jinonice, dem fünften Verwaltungsbezirk Prags, liegt das ehemalige Werksgelände des Flugzeugmotoren-Herstellers Waltrovka. Auf dem 169.000 m² großen Areal plant die Investmentgruppe Penta Investments in den kommenden Jahren ein neues Stadtviertel mit drei Bürokomplexen und diversen Wohnanlagen zu errichten. Der erste Bauabschnitt des über 200 Mio. € teuren „Waltrovka Developments“ wurde im Juni 2015 mit der Fertigstellung des Bürogebäudes „Aviatica“ abgeschlossen. Geplant wurde das etwa 49.500 m² große Gebäude, das in seinem Namen auf die Luftfahrt und damit auf die ursprüngliche Nutzung des Geländes anspielt, vom Prager Ingenieurbüro Building s.r.o.

Bei dem ca. 49.500 m² großen Gebäude handelt es sich um einen gläsernen Gebäudekomplex, der vor allem durch seine geschwungene, organische Form beeindruckt. Von der Konstruktion her handelt es sich bei „Aviatica“ in erster Linie um einen Stahlbeton-Skelettbau. Der über die Gebäudekubatur hinausragende Teil der Türme wurde durch auskragende Stahlträger mit auflagernden Betondecken erstellt. Spannbetonträger überbrücken das große Eingangsportal zum Innenhof. Die Vorspannung für diese Träger wurde durch externe Lasten implementiert. Da neben den beiden Kellergeschossen eine U-Bahn-Linie verläuft, wurden diese mit einer Schwingungsisolation versehen. Sie besteht aus zwei Platten, die durch Schwingungsdämmelemente miteinander verbunden sind. Das Fundament des Gebäudes wurde als Pfahlgründung mit Bohrpfählen ausgeführt.

Ines Mansfeld, Architektin und Produkt Marketing Managerin, Allplan GmbH

 

Den kompletten Beitrag lesen Sie hier:  CS 2 2017 26 BIM im Ingenieurbau

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