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Innovativ – kreativ – ausgezeichnet

Gewinner des 14. Wettbewerbs „Auf IT gebaut“

Gewinner des Wettbewerbs „Auf IT gebaut“ 2015

Gewinner des Wettbewerbs „Auf IT gebaut“ 2015
(Foto: RKW Kompetenzzentrum)

Auf der BAU 2015 in München wurden die Gewinner des Wettbewerbs „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ von Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, ausgezeichnet. Das RKW Kompetenzzentrum forderte im Rahmen des Wettbewerbs Auszubildende, Studierende und Beschäftigte auf, ihre innovativen und kreativen IT-Lösungen für die Baubranche einzureichen.

Insgesamt wurden elf Preise in vier Kategorien vergeben. In den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Baubetriebswirtschaft und im gewerblich-technischen Bereich wurden sowohl innovative als auch praxisnahe Ideen entwickelt, die zeigen, wie vielfältig IT-Lösungen in der Baubranche eingesetzt werden können. Zusätzlich überreichte Klaus Pöllath, Vorstandsmitglied der Ed. Züblin AG, einen Sonderpreis des Premium-Förderers. Die Preisverleihung bildete den Abschluss der Veranstaltung „Digitales Planen, Bauen und Betreiben“ – einer Fachveranstaltung vom RKW Kompetenzzentrum mit über 200 Teilnehmern im Rahmen der BAU 2015. Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusammen mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, der IG Bauen-Agrar-Umwelt, der Messe München sowie der Messe Berlin ausgelobte Wettbewerb wird vom RKW Kompetenzzentrum organisiert.

Beispielhaft wird an dieser Stelle der 1. Platz in der Kategorie Architektur verdeutlicht. Der Preis ging an Dr. Gerhard Schubert, Technische Universität München für „Interaktionsformen für das digitale Entwerfen – Konzeption und Umsetzung einer rechnergestützten Entwurfsplattform für die städtebaulichen Phasen in der Architektur“. In der Urteilsbegründung heißt es, dass ausgehend von der Analyse des Entwurfsprozesses, sowie den Rahmenbedingungen auf Mensch- und Maschinenseite der Ansatz der Arbeit nicht der sei, etablierte Entwurfswerkzeuge gänzlich durch den Einsatz des Rechners zu ersetzen. Als zu schwerwiegend wird die Diskrepanz zwischen etablierten Entwurfstools und der aktuellen Computerbedienung angesehen. Dazu umfasst der Kern des Konzeptes drei Teilbereiche:

  • Real – Digital: Die nahtlose Kopplung etablierter Werkzeuge mit dem Rechner ermöglicht eine Nutzung dessen direkt eingebettet im kreativen Prozess.
  • Design Decision Support: Digital berechnete Analysen und Simulationen erweitern den Ermessenspielraum des Entwerfers um objektive Kriterien, ohne diesen jedoch zu bevormunden.
  • Modulares System: Ein Baukastensystem auf Hard- und Softwareebene erlaubt ein individuelles Reagieren auf unterschiedliche Anforderungen.

Ausgehend von diesen Bereichen verschmelzen reale und digitale Welt zu einer Einheit und ermöglichen die flexible Nutzung entwurfsunterstützender digitaler Tools direkt eingebettet in den architektonischen Entwurfsprozess. Der integrierte Ansatz der Arbeit erlaubt die Einbindung des Rechners in die frühen Entwurfsphasen, ohne dabei die notwendigen Bestandteile der kreativen Tätigkeit zu stören.

Die komplette Jurybeurteilung und die Darstellung der weiteren Gewinner gibt es unter  www.aufitgebaut.de. Dort stehen auch die Vorgaben für den Wettbewerb 2016.

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