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Kooperatives Planen im Team

Multi-User-Planung

Projekte im Bauwesen werden in der Regel kooperativ geplant. Häufig sind mehrere Personen innerhalb eines Unternehmens und zusätzlich externe Projektpartner beteiligt. Die Tragwerks-, Bewehrungs- und Fertigteilplanungs-Software „Strakon“ von DICAD Systeme unterstützt mit einfachen, aber effizienten Funktionen und Mechanismen das kooperative Planen im Team.

Die Multiuser-Planung ermöglicht es mehreren Mitarbeitern eines Büros nach entsprechenden Absprachen gemeinsam an unterschiedlichen Geschossen oder Bauabschnitten eines Projektes zu arbeiten. Über so genannte Modellreferenzen bekommt jeder mit, wenn etwas an der Konstruktion des zentralen 3D-Modells von Teamkollegen neu geplant oder geändert wurde. Die Änderungen lassen sich nach einer Abfrage automatisch in allen 3D-Plänen einpflegen, so dass sie stets aktuell sind. Assoziative Pläne machen das möglich: aus dem zentralen 3D-Modell generierte Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Details oder Bewehrungen bleiben stets mit dem Modell verknüpft, so dass alle Änderungen automatisch übernommen werden können. Umgekehrt passt sich auch das 3D-Modell selbstständig an: Wird etwa eine Stütze im Werkplan verändert, passt sie sich auch automatisch in allen Geschossen bzw. Bauabschnitten des 3D-Modells, in der sie eingebaut ist, an. Da das 3D-Modell nur einmal im Projekt existiert und alle Beteiligten sich auf dieses Modell beziehen, stimmen alle daraus generierten Bewehrungs- und Schalpläne mit dem dreidimensionalen Modell überein, so dass Unstimmigkeiten und Fehler erst gar nicht entstehen.

Sollen mehrere Mitarbeiter von verschiedenen Standorten aus an einem Projekt planen, können sie über eine sichere VPN-Verbindung per Internet auf den Projektserver der Firmenzentrale zugreifen. Wird das Projekt auf einen nur für Projektpartner online zugänglichen Server abgestellt, etwa eines Virtuellen Projektraums, sind auch andere Büros in der Lage, quasi „in Echtzeit“, auf Grundlage des gleichen Modells zu arbeiten. So kann beispielsweise ein Ingenieurbüro per Internet auf das 3D-Modell zugreifen und daraus Schal- und Bewehrungspläne für Ortbeton-Bauteile ableiten. Ein Fertigteilwerk kann ferner Pläne für die Elementdecken-Produktion, ein weiteres Werk assoziative Werkpläne für Spannbetonbinder oder Frostschürzen generieren und so weiter. Nimmt der „Generalplaner“ am zentralen 3D-Modell Änderungen vor, können diese nach einer Abfrage in alle 3D-Pläne der beteiligten Projektpartner übernommen werden. Informationen werden nicht mehr doppelt oder dreifach eingegeben, was Dateninkonsistenzen und Fehler vermeiden hilft. Kommt zusätzlich noch eine andere Planungssoftware, etwa ein Architektur- oder TGA-Planungsprogramm hinzu, lassen sich die Daten per IFC- oder CPI-XML-Schnittstelle austauschen. Die IFC-Datei kann dabei sowohl als Grundlage für die Erstellung eines 3D-Modells, als auch später im weiteren Projektverlauf für einen Projektvergleich herangezogen werden. Dazu wird die geänderte IFC-Datei, beispielsweise des TGA-Planers, einfach mit dem „Strakon“-Modell des Tragwerksplaners überlagert. Änderungen werden dadurch sofort erkennbar und können entsprechend angepasst werden. Damit unterstützt die Software die digitale Kooperation auf der Grundlage von BIM-Modellen im Sinne des Building Information Modeling. Oberstes Ziel dabei ist – neben der Fehlerminimierung und Vermeidung von Doppeleingaben – vor allem ein sicherer Informationsaustausch:  Änderungen der Projektpartner werden nicht automatisch übernommen. Es besteht stets die Möglichkeit, diese vorher zu prüfen und gegebenenfalls erst nach Rücksprache in die eigene Planung zu übernehmen.

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