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Neues vom 3D-Aufmaß

Punktwolken zur Präsentation

Punktwolken können mit Scannern immer schneller erzeugt werden. Große Datenmengen stehen unmittelbar nach dem Erfassen für weitere Aufgaben zur Verfügung. Nicht nur in Museen werden die Punktwolken für eine 3D-Präsentation genutzt, der Nutzen zeigt sich ganz konkret im Arbeitsalltag.

Museumsobjekte als Punktwolke

 

Ausstellung Schifffahrt des Deutschen Museums München: Überlagerung der 3D-Punktwolke mit der hochaufgelösten Panorama-Ansicht

Ausstellung Schifffahrt des Deutschen Museums München: Überlagerung der 3D-Punktwolke mit der hochaufgelösten Panorama-Ansicht
(obs/NavVis GmbH)

Das Deutsche Museum und NavVis ließen Anfang des Jahres zur „Langen Nacht der Museen“ ein digitales Projekt vom Stapel: Die Abteilung „Schifffahrt“ (http://www.deutsches-museum.de/ausstellungen/entdecken/rundgang/) wurde dazu vollständig digitalisiert und in 3D erfasst. Dadurch können Besucher aus aller Welt die Ausstellung ab sofort online erkunden. Bilder, Texte und Audioinformationen machen die fotorealistische 3D-Welt zu einem interaktiven Erlebnis.

Die Kartierung bzw. Digitalisierung der Schiffshalle ist erst der Anfang der Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Museum und NavVis. Weitere ausgewählte Flächen sollen in den kommenden Monaten folgen. Die Datenhoheit bleibt dabei beim Deutschen Museum, was eines der Hauptkriterien bei der Entscheidung für NavVis war.

Mit dem von NavVis selbst entwickelten und zum Patent angemeldeten Trolley, einem mit Lasern und Kameras ausgestatteten fahrbaren Scanner, wurde die komplette Schiffsausstellung des Deutschen Museums in weniger als einer Stunde kartiert und gleichzeitig mit hochauflösenden 360°-Fotografien abgebildet. Bereits direkt im Anschluss lässt sich der kartierte Innenraum auf einem am Trolley befestigten Bildschirm betrachten und das Ergebnis ins Internet stellen.

NavVis Gründer und Geschäftsführer Georg Schroth sagte: „Es ist gerade für ein junges High-Tech Unternehmen wie uns eine besondere Ehre, unsere neue Technologie zusammen mit einem der wichtigsten Technikmuseen der Welt zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Für uns ist dies eine hervorragende Gelegenheit zu zeigen, wie hochqualitativ und gleichzeitig effizient die Kartierung bzw. Digitalisierung von komplexen Innenräumen mit NavVis Technik möglich ist.“

 

Messestand als Punktwolke

Vorführung des Handscanner Faro-„Freestyle3D“ auf der BAU 2015 im Rahmen eines Pressegesprächs

Vorführung des Handscanner Faro-„Freestyle3D“ auf der BAU 2015 im Rahmen eines Pressegesprächs
(Foto: mcl)

Der Handscanner Faro-„Freestyle3D“ hat viele Interessenten auf den Messestand von Faro auf die Bau in München gelockt und nachhaltig begeistert. Besonders groß war das Interesse aus Branchen, die sich mit dem Innenausbau beschäftigen, wie beispielsweise Treppenbau, Küchendesign, Heizung- und Sanitär.

Vorführung des Handscanner Faro-„Freestyle3D“ auf der BAU 2015 im Rahmen eines Pressegesprächs

Vorführung des Handscanner Faro-„Freestyle3D“ auf der BAU 2015 im Rahmen eines Pressegesprächs
(Foto: mcl)

Die Möglichkeit, ein schnelles, präzises und vor allem umfassendes Aufmaß im Handumdrehen zu bekommen, hat viele Messebesucher beeindruckt. Ein gutes Beispiel dafür ist der vollständige Scan des Faro-Messestandes. Dies zeigt ein Video sehr anschaulich: http://youtu.be/ipVBuc4fYvk. Mit dem „Freestyle3D“ wurden die farbigen Oberflächen und mit dem Laserscanner „Focus3D X 330“ die gesamte Umgebung, als graue Oberflächen sichtbar, gescannt. Alle einzelnen Scans bzw. Punktewolken konnten einfach und präzise zusammengeführt und zu einer Punktewolke kombiniert werden.

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