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„Revit“-Plug-In für den Projektraum „conjectPM BIM“

IFC als Basis

Mit BIM (Building Information Modeling) lassen sich Planungs- und Bauprozesse sowie der Betrieb von Immobilien deutlich effizienter gestalten. Einsparungen von bis zu 33 % sind möglich, sagen Experten aus dem In- und Ausland. Doch der Ein- bzw. Umstieg von konventionellen Planungs- und Steuerungsverfahren in die BIM-Methodik wird auch in Deutschland durch die unterschiedlichen Standards der verschiedenen Softwareanbieter behindert. Eine Lösung dieser Problematik bietet das BIM-Modul der auf den IFC-Standards basierenden Projektplattform „conjectPM“. Das open-BIM-Konzept von „conjectPM BIM“ sieht vor, für alle unterschiedlichen Systeme gleichermaßen und gleichzeitig nutzbar zu sein. Nun stellt Conject (www.conject.com) für seinen „Model Space“ ein „Revit“-Plug-In zur Verfügung.

Vorteile des Plug-Ins

Die Schnittstelle stellt eine einfach zu bedienende Verbindung zwischen dem „Revit“-Projekt eines Nutzers und dessen „conjectPM“-Projekten dar. Innerhalb eines „Revit“-Projekts lässt sich ein „conjectPM“-Projekt auswählen, in das Modelle und dazugehörige Dateien bzw. „Revit“-Sheets geladen werden können. Die Dateinamen werden automatisch den projektweiten Namenskonventionen angepasst.

Das Plug-In generiert Modelldateien in verschiedenen Formaten (ifc, rvt, dwf) und lädt diese in das ausgewählte „conjectPM“-Projekt. Auch „Revit“-Sheets, die im „Revit“-Projekt definiert wurden, können als Plandatei in verschiedenen Formaten (dwg, dwf, pdf) gespeichert und in den Projektraum geladen werden. Innerhalb des Plug-Ins kann für jedes Projekt eine individuelle Konfiguration vorgenommen werden. Diese beinhaltet u.a. die Auswahl von Benennungsregeln (Rule Set) aus „conjectPM“. Auch der Export der Zeichnungen in ein dwg-, pdf-, dwf- oder ifc-Format kann innerhalb von „Revit“ konfiguriert werden. Außerdem können, sofern im Vorfeld konfiguriert, mit dem Hochladen der Modelle und dazugehöriger Dateien bzw. Sheets direkt vordefinierte Prozesse innerhalb von „conjectPM“ angestoßen werden. 

Dreh- und Angelpunkt der BIM-Projekte

„conjectPM BIM“ bietet als Software-as-a-Service (SaaS) die Plattform, auf der über IFC-Dateien kommuniziert wird. Dies erlaubt allen Beteiligten, Planungs- und Architekturbüros, Gewerken und Bauherrn, auch dann, wenn sie mit unterschiedlichen Authoring-Tools arbeiten, Modelle und Prozesse einzusehen und zu bearbeiten – ortsunabhängig und stets aktuell. Die Start-Version von „conjectPM BIM“ umfasst alle notwendigen Features zum Koordinieren eines BIM-Projektes: Das Liefern der Modelle inklusive aller dazugehörigen Pläne, Schnitte und Dokumente. Außerdem lassen sich damit das Gesamtmodell sowie die Teilmodelle entlang des Phasenfortschritts mit allen Beziehungen zueinander verwalten. Des Weiteren unterstützt die Plattform vollständig das Entwickeln von Modellen im Kontext der typischen Bauprozesse (Information, Freigabe, Kollision, Änderungen etc.). Zusätzlich können die Daten jederzeit als COBie-Export zur Information bzw. weiteren Verarbeitung heruntergeladen werden.

Dr. Ralf Händl, CEO der Conject-Gruppe, erklärt: „Die jüngst von Politik und Fachverbänden in Deutschland gestarteten Initiativen wie planen-bauen 4.0 und der Stufenplan des BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) machen deutlich, dass jetzt der Moment gekommen ist, bei BIM einzusteigen.“

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