BIM-Prozess birgt Potenziale für Nachhaltigkeit im Infrastrukturbau
23.09.2022
Ein durchgängiger Planungs- und Bauprozess nach der BIM-Methode birgt Potenziale für einen umweltschonenden Umgang mit Baustoffen und Ressourcen
Bild: RIB Software
Nach insgesamt vier Jahren Pause findet in diesem Jahr wieder der Fachkongress der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) statt. Nicht nur der Verein freut sich 2022 auf ein Wiedersehen vom 5. bis zum 7. Oktober in Dortmund. Auch die zahlreichen Aussteller, die ihre Produkte und Lösungen bei der begleitenden Fachausstellung zeigen, zielen auf einen intensiven Austausch mit den Teilnehmen-den während der drei Kongresstage in der Dortmunder Westfalenhalle ab. So fokussiert sich auch die RIB Software GmbH aus Stuttgart neben der Präsentation ihrer Straßenentwurfssoftware in neuer Version auf das Networking.
Zentrales Thema des Straßen- und Verkehrskongresses 2022 ist die Nachhaltigkeit im Straßen- und Infrastrukturbau, um die avisierten Klimaschutzziele mittel- bis langfristig zu erreichen. Die CAD-Software „iTWO civil“ des Softwareunternehmens integriert sich unmittelbar in den BIM-Prozess. Ein durchgängiger Planungs- und Bauprozess nach der BIM-6D-Methode birgt Potenziale für einen umweltschonenden Umgang mit Baustoffen und Ressourcen.
Mit der Software sind BIM-Verantwortliche in der Lage, bereits in frühen Phasen der Planung wichtige Informationen zur Attributierung oder Mengenberechnung eindeutig im System vorzudefinieren. Auf diese Weise sind Vorgaben in der Attributierung sowie ein direkter Import nicht-grafischer Zusatzinformationen aus externen Projektinformationen mit der Anwendung möglich. Gleichzeitig können Attributgruppen mit konkreten Spezifikationen für Konstruktionen und Querprofile als Standard definiert und anschließend im IFC- oder CPIXML-Format wieder ausgegeben werden. Konkrete, exakt definierte Informationen wie diese erleichtern die Entwurfsarbeit und sorgen für ein geringeres Fehlerrisiko. Auch auf die Arbeitsgeschwindigkeit können sich exakte Vorgaben positiv auswirken, denn dadurch passiert sehr vieles automatisiert im Hintergrund. Und nicht mehr jeder Mitarbei-tende eines Projektteams benötigt zwingend sämtliche Spezialinformationen und Expertenwissen in der Tiefe.
Ein weiterer Vorteil für die Arbeit mit BIM-Modellen: Mit dem Programm lassen sich Volumenkörper aus Mengen zwischen Horizonten oder Querprofilen bearbeiten. Auch eine Darstellung von Volumenkörpern in Kontrollschnitten ist möglich. Interessierte können das RIB-Team und die neue Version der Software in Halle 1 am Stand Nr. A08 kennenlernen. Auf seiner Internetseite stellt das Unternehmen weitere Informationen zum Kongress und zur Fachausstellung bereit.